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Wanderung: Neuer Wildenstein-Flößersteig

Verlauf der Rundwanderung: Parkplatz Kirnitzschtal/Alte Straße Alte Straße zum Kuhstall Kuhstall Himmelsleiter Neuer Wildenstein Nasse Schlucht Fremdenweg im Wildensteiner Wald Quenenwiesen Kleiner Zschand Felsenmühle Flößersteig Parkplatz Kirnitzschtal/Alte Straße

Länge: 9 km, Zeit: 3 Std., Letzte Änderung: 16.04.2011

Historisches und viel Aussicht auf dem Neuen Wildenstein

Wir starten an dem kleinen Parkplätzchen im Kirnitzschtal, an einer Brücke, wo die Alte Straße zum Kuhstall führt. Alternativ kann die Wanderung auch an der Felsenmühle begonnen werden. Die Buslinie 241 hält hier ebenfalls oder an der Haltestelle Tiefer Hahn.

Der breite Forstweg (gelber Strich) führt direkt und stetig ansteigend bis zum Kuhstall auf dem Neuen Wildenstein. Er wird auch zur Belieferung des Gasthauses und von den Angestellten genutzt. Wer zeitig gestartet ist, wird sicher noch nicht pausieren wollen. Es können erst viele interessante Plätze erkundet werden.

Als erstes fällt uns das große Felsentor ins Auge – der Kuhstall. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem 14./15. Jahrhundert, als die auf der Burg Wildenstein ansässigen Raubritter den natürlichen Unterstand für die von ihnen geraubten Kühe nutzten. Am Geländer bieten sich die ersten Aussichten, die aber vom Plateau über dem Kuhstall noch getoppt werden. Links befindet sich ein Wegweiser zur Himmelsleiter, die nach dem Felsspalt links beginnt. Auf einer Stahltreppe geht es nun durch einen noch schmaleren und dunkleren Felsspalt bis zum Gipfelplateau. Hier sind die Aussichten noch breiter. Auch bieten sich umgefallene Buchen als Sitzgelegenheiten an.

Auch um Staus auf der Himmelsleiter zu vermeiden, steigen wir westlich des Plateaus ab. Linksseitig gibt es noch einige Aussichten zu erkunden. Mit Kindern lohnt es sich zum Beispiel gebückt und kniend im Watschelgang unter dem Felsüberhang zu einem schönen Tummelplatz zu gehen. Hier gibt es einige Felsbrocken zum Toben oder für Kletterübungen.

Von Bergsteigern wurde Anfang April der 3. Felssturz des Jahres entdeckt. Nach den frostreichen letzten beiden Wintern bröckelt es wieder stärker, da in Felsspalten eindringendes und gefrierendes Wasser eine starke Sprengkraft entfaltet. Der abgestürzte Sandsteinblock befindet sich an der Westseite des Neuen Wildensteins nahe der Zyklopenmauer (Kletterzugang).

Am Gasthaus wählen wir den schnellsten und interessantesten Weg durch die Nasse Schlucht hinab. An der nächsten Wegkreuzung nach links (roter Strich, Felsenmühle 25 min) wäre man durch die Ferkelschlüchte am schnellsten im Kleinen Zschand. Wir brauchen aber heute noch etwas ‚Auslauf’ und nehmen den Umweg über den Wettinplatz (roter Punkt) und die Quenenwiesen (Wegweiser Qeenenwiese-Zeughaus) zur Felsenmühle (grüner Strich).

Nun geht es auf dem Flößersteig (grüner Schrägstrich) immer in Kirnitzschnähe flussabwärts. Der schöne Steig ist teilweise alpiner als vermutet und führt uns wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wählt man für dieses letzte Teilstück die Straße und beim Abstieg vom Wildenstein den Weg Richtung Lichtenhainer Wasserfall mit Linksumrundung desselben, ist diese Tour auch kinderwagentauglich.