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Wanderung: Hohnstein-Beuthenfall-Schrammsteine

Verlauf der Streckenwanderung: Hohnstein Rathausstraße Brandstraße Brand Brandstufen Dorfbachgrund Dorfgrund Waitzdorf Mühlweg (von Waitzdorf) Kohlmühle Sebnitztal Haltepunkt Mittelndorf Mittelndorf Schaarwändeweg Beuthenfall Dietrichsgrund Hinterer Heideweg Friensteinflössel Auf-/ Abstieg am Frienstein Gegenüber der Neuen Wenzelwand Heilige Stiege Heringsgrund Wurzelweg Schmilka

Länge: 23 km, Zeit: 6 Std., Letzte Änderung: 29.04.2013

Abwechslungsreiche Streckenwanderung mit Flussquerung

Wir starten in Hohnstein am Marktplatz. Hierher gelangen wir mit der Buslinie 237 von Pirna oder Sebnitz. Von Pirna kommend hält der Bus noch deutlich vor dem Marktplatz, weshalb man seinen Haltewunsch zeitig signalisieren sollte.

Am Marktplatz haben wir die Möglichkeit, der Burg Hohnstein einen Besuch abzustatten. Das Museum zeigt (ab Ende März täglich 10-17 Uhr) die wechselvolle Geschichte der Burg und der Stadt. Die Naturkundeausstellung erläutert das Leben von Fledermäusen und Lachsen in der Region. Ein Aussichtturm bietet gute Blicke über die Sächsische Schweiz.

Den Markplatz verlassen wir über die Rathausstraße etwas bergab (Wegweiser Brand, blauer Strich). In der Senke befinden sich das historische Rathaus und die Touristinformation. Wir folgen immer den Wegweisern in Richtung Brand. Nach dem letzten Haus geht die Straße in einen gemütlichen Forstweg über. Etwa 3 km sind es bis zur Brandbaude. Für eine Einkehr vielleicht noch zu früh, genießen wir in Ruhe das breite Panorama vom „Balkon der Sächsischen Schweiz“.

Hinab geht es über die Brandstufen in den Tiefen Grund (blauer Strich). An der Straße müssen wir etwa 500 nach links gehen, bevor ein schmaler Anstieg uns durch den Dorfgrund schweißtreibend nach Waitzdorf hinauf führt (roter Strich). 100 m nach der Bushaltestelle mit Wartehäuschen zweigt nach rechts der Mühlsteig in Richtung Kohlmühle ab (roter Strich), die wir nach etwa 1 Stunde erreichen.

Am Haltepunkt Kohlmühle kommen wir in das breitere Sebnitztal. Unser Weg führt nun flussaufwärts an der Sebnitz entlang. Am besten wir folgen der Markierung des Malerwegs, der hier auf der linken Seite des Flusses bleibt. Wir hatten im Herbst 2012 die Variante rechts vom Fluss und Bahndamm getestet, wie sie in den meisten Karten eingezeichnet ist. Aber hier sind auf dem teils schmalen, verwachsenen Pfad einige Hindernisse, wie eine felsige Steilstufe und Weidezäune zu überwinden.

Ab der Bahnunterführung in der Nähe eines alten Hauses und einem Mobilfunkmast vereinigen sich beide Wege wieder. Danach zweigen wir aber nicht gleich mit dem Malerweg nach Altendorf ab, sondern wandern noch einen knappen Kilometer im Sebnitztal. An der nächsten Schutzhütte vor der Brücke über die Sebnitz gilt es eine weitblickende Entscheidung zu treffen. Der offizielle, in diesem Abschnitt auch sehr schöne, Sebnitztalweg führt auf der anderen Flussseite entlang. Leider wurde nahe des Haltepunkts Mittelndorf beim Hochwasser im Jahr 2010 die Brücke weggespült und bis heute nicht wieder aufgebaut. Hier wäre dann eine Flussquerung erforderlich, die zu nassen Füßen führt (Oder es gibt gerade starken Frost). Alternativ geht man an der Schutzhütte auf dieser Flussseite weiter (Pfade erkennbar), aber das haben wir nicht getestet. Oder man bleibt vorher auf dem Malerweg nach Altendorf und nimmt den Panoramaweg nach Mittelndorf.

Von der nicht vorhanden Brücke (Brückenköpfe erkennbar) nahe des Haltepunkts Mittelndorf steigen wir nun den Tragnerweg aus dem Sebnitztal nach Mittelndorf hinauf. Hier queren wir die Hauptstraße leicht rechts versetzt und laufen bis zum Campingplatz. An ihm vorbei kommen wir auf den Schaarwändeweg, der uns anfangs mit herrlichen Aussichten wieder hinab zum Beuthenfall im Kirnitzschtal führt (grüner Strich).

‚Aussteiger’ fahren hier mit dem Bus oder der Kirnitzschtalbahn nach Hause. Wir aber ‚quälen’ uns nach einmal über 200 Höhenmeter über die Schrammsteine. Deshalb wandern wir auf der anderen Talseite wieder in den Dietrichsgrund hinein. Wir folgen immer dem grünen Strich in Richtung Frienstein. Am Friensteinflössel (Quelle mit Häuschen) geht es geradeaus und weiter ansteigend bis auf die Schrammsteinkette.

Hier rechts gehend erreichen wir eine größere Kreuzung, wo wir nach links mit dem blauen Strich in Richtung Schrammsteinaussicht etwas absteigen. In der Senke nach links zweigt der gelbe Strich zur Heiligen Stiege ab. Mit dieser Wegmarkierung gelangen wir bis nach Schmilka.

Bis auf den fehlenden Anstieg aus dem Sebnitztal nach Altendorf entspricht der erste Teil der Wanderung der 3. Etappe des Malerweges.

Gewandert am 19.10.2012

Wanderführer des Michael Müller Verlags