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Wanderung: Rübezahlstiege-Affensteinweg-Häntzschelstiege

Verlauf der Rundwanderung: Schmilka Wurzelweg Heringsgrund Zugang Rübezahlstiege Rübezahlstiege Reitsteig Schrammsteine Gegenüber der Neuen Wenzelwand Oberer Affensteinweg Häntzschelstiege Langes Horn Zurückesteig Rotkehlchenstiege Falkoniergrund Wurzelweg Schmilka

Länge: 10 km, Zeit: 4 Std., Letzte Änderung: 19.06.2013

1½-Stiegentour

Wir starten in Schmilka vom Parkplatz oder erreichen den Ausgangspunkt mit der S-Bahnlinie S1 von Dresden oder der Buslinie 252 von Bad Schandau. Nach Überquerung der B172 wandern wir durch den Ort hinauf vorbei an der Schmilkschen Mühle und der Ilmenquelle (beide lecker). Am Ende des Ortes links befindet sich das neu restaurierte alte Forsthaus – jetzt eine kleine Nationalpark-Informationsstelle. Aber das können wir uns alles auch für den Rückweg aufheben.

Etwas zäh gewinnen wir auf dem anfangs asphaltierten Wurzelweg weiter an Höhe. An der lichten großen Wegkreuzung mit Bank biegen wir links ein. Nach etwa 200 m geht es gleich wieder rechts in den Heringsgrund. Aber auch hier gehen wir nicht weit. Nach ca. 500 m biegt vor einer leichten Linkskurve nach rechts der Kletterzugang (schwarzes Dreieck) zur Rübezahlstiege ein (Holzbarriere).

Wenn wir nach dem ersten richtigen Anstieg eine Boofe (Überhang) erreicht haben, geht es nach rechts (schwarzes Dreieck mit R) und am Felsen links haltend mittels ersten Eisen auf eine höhere Felsenstufe. Nach ein paar schönen Aussichten linker Hand stehen wir wenig später direkt am Einstieg in die Rübezahlstiege.

Die Rübezahlstiege ist eine der anspruchvollsten Stiegen in der Sächsischen Schweiz. Sie sollte nur von Wanderern mit etwas Klettererfahrung genutzt werden und nur von unten nach oben. Eine vernünftige Selbstsicherung, wie bei Klettersteigen üblich, ist hier nicht möglich (ausführlichere Infos zur Rübezahlstiege).

Am schwierigen Einstieg in die Rübezahlstiege halten wir uns etwas rechts, immer nach guten Griffen am Fels suchend. Im kommenden Spalt gibt es dann meist Stahlbügel zum Festhalten. Der dunkle Kamin kann jetzt einfacher durchstiegen werden, da nach der Sanierung im Jahr 2012 der linke Stahlbügel wieder angebracht wurde. Aber ohne den Rucksack abzusetzen, werden wir nicht durch den engen Ausstieg passen. Dann ist das Schwerste geschafft und wir gelangen nach einigen schönen Blicken zum Reitsteig auf den Schrammsteinen.

Den breiten, gemütlichen Wanderweg gehen wir jetzt nach links. Nach 600-700 m kommt uns der schöne Aussichts- und Pausenplatz gerade recht. Wenn wir diesen auf dem Weiterweg verlassen, führt unmittelbar danach ein unscheinbarer Pfad rechts hinab. Durch einen stellenweise feuchten Grund erreichen wir den Oberen Affensteinweg. Hier halten wir uns links und erreichen über einen oft wurzligen und steinigen Pfad den Einstieg in die obere Häntzschelstiege.

Diese ist nichts für schwache Nerven. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Bitte detaillierte Infos beachten! Oben angekommen, wandern wir entspannter über das Lange Horn bis zur nächsten großen Hauptwegekreuzung. Vom vorher erwähnten Pausenplatz bis hierher ist der Pfad sparsam als Bergpfad markiert (grünes Dreieck).

An der Kreuzung folgen wir dem Wegweiser in Richtung Schrammsteinaussicht (blauer Strich) anfangs etwas absteigend. Links böte sich in der Senke eine Abkürzung über die Heilige Stiege nach Schmilka an. Unser Weg führt weiter über den abwechslungsreichen Zurückesteig. Nach dem Abstieg über die Eisenleitern halten wir nach etwa 300 m auf der linken Wegseite bei einer Buchengruppe Ausschau nach dem Abstieg zur Rotkehlchenstiege (kleines Schild hinter den Buchen). Dann geht es nach einem kleinen Felsblock mit grünem Dreieck rechts hinab. Auf der nächsten Felsstufe achten wir wieder auf die Markierungen mit dem grünen Dreieck, die uns nach rechts in den Falkoniergrund schicken. Bald erreichen wir einen breiten Forstweg, auf dem wir links gehend wieder Schmilka erreichen.

Alternative Wanderungen mit gleichem Ausgangs- und Endpunkt

Ausgangs- und Endpunkt: Schmilka

Wanderführer des Michael Müller Verlags