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Aktuelles auf Wanderpfade.de

Radtour Grenzplatte-Hoher Schneeberg

22.09.2016 - Wanderung

Bild Hoher Schneeberg

Mit dem Rad auf den Hohen Schneeberg

Diese Rundtour ist fürs Fahrrad optimiert. Wir starten vom Parkplatz an der Schweizer oder Ottomühle. Wegen dem wurzlig, holprigen Grenzweg nach der Grenzplatte und einiger grobschottriger Wegstücke empfiehlt sich ein Mountainbike. Ausweis nicht vergessen, es geht ins Nachbarland.

An der Ottomühle biegen wir nach rechts in den Glasergrund ab. Stetig ansteigend fahren wir etwa 3 km bequem auf der asphaltierten Forststraße. Dann zweigt nach links der Wanderweg zur Grenzplatte ab (roter, gelber Strich). Nach einem kräftigen Anstieg fahren wir schnurgerade auf die Grenze nach Tschechien zu. Diese Stelle mit den Absperrsteinen merken wir uns und machen erst einen kurzen Abstecher zur aussichtsreichen Grenzplatte nach links. Den Wegweisern folgend holpern wir bis zur Aussicht, wo wir den ersten Schweiß verdunsten lassen. Schön zu erkennen ist unser nächst höheres Ziel: der Hohe Schneeberg.

Zurück an den Absperrsteinen an der Grenze fahren zwischen ihnen hindurch.

Lichtenhainer Wasserfall-Kuhstall-Winterstein

09.09.2016 - Wanderung

Bild Kuhstall

Von Burg zu Burg

Diese kleine ‚Burgenrundtour’ der Sächsischen Schweiz beginnt am Lichtenhainer Wasserfall. Hier endet auch die Kirnitzschtalbahn, die sich von Bad Schandau durch das malerische Tal schlängelt. Aber auch die Anreise mit der Buslinie 241 oder dem eigenen Auto ist möglich. Der Parkplatz ist allerdings an schönen Wochenenden schnell voll.

An der Nationalpark-Informationstafel am Ende des Parkplatzes überqueren wir die Kirnitzsch über eine Steinbrücke. Wir folgen den Wegweisern mit dem roten Punkt mit unterschiedlicher Steigung und Wegbeschaffenheit bis zum markanten Kuhstall. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem 14./15. Jahrhundert, als die auf der Burg Wildenstein ansässigen Raubritter den natürlichen Unterstand für die von ihnen geraubten Kühe benutzten.

Am Geländer bieten sich die ersten Aussichten, die aber vom Plateau über dem Kuhstall noch getoppt werden.

Basteiaussicht

27.08.2016 - Wanderziel

Bild Basteiaussicht

Die weltberühmte Bastei ist eine 305 m hohe Felskanzel, die 194 m über die Elbe empor ragt. Sie bietet einen beeindruckenden Landschaftsblick über die Elbe zu vielen Steinen der Sächsischen Schweiz sowie den umliegenden Felstürmen. Linker Hand sind Sieberturm und Große Steinschleuder besonders augenfällig. Rechts beeindruckt der durch einen Felssturz im Jahr 2000 ‚halbierte’ Wartturm. In der Reisezeit und an aussichtsreichen Tagen ist mit ‚Gedrängel’ am Geländer der kleinen Plattform zu rechnen.

Aktuell: Zurzeit sind die vorderen zehn Meter der beliebten Aussicht gesperrt. Es wurden ‚Felspartien mit geringer Festigkeit’ entdeckt, für die erst Sicherungsmaßnahmen entwickelt werden müssen. Ziel ist es, die Sanierung im ersten Halbjahr 2017 abschließen zu können.

Die Nationalparkverwaltung und der Tourismusverband verweisen auf alternative Highlights wie die Basteibrücke, die Felsenburg Neurathen sowie die Aussichten am Tiedgestein und Kanapee.

Richard-Wagner-Denkmal

14.07.2016 - Wanderziel

Bild Richard-Wagner-Denkmal

Das Richard-Wagner-Denkmal befindet sich im Grund der Wesenitz, der zwischen Lochmühle und Grundmühle bei Hinterjessen auch Liebethaler Grund genannt wird. Der deutsche Komponist und Schriftsteller Richard Wagner (1813-1883) hatte in der Sächsischen Schweiz Ruhe gesucht, als er begann, Lohengrin zu komponieren. Er wohnte im Sommer 1846 vom 15. Mai bis 20. Juli in Graupa.

Das Denkmal entwarf der Bildhauer und Maler Richard Guhr in den Jahren 1911/12 in Eigeninitiative. Ursprünglich sollte es im Großen Garten in Dresden aufgestellt werden, was aber der Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die Wirtschaftskrise verhinderte. Erst in den 1930er Jahren wurde die Bronze vom Künstler Sizzo Stief wiederentdeckt und am heutigen Standort aufgebaut. Der Wirt der Lochmühle hatte einen Platz auf seinem Grundstück zur Verfügung gestellt, in der Hoffnung auf touristisches Interesse. Die Einweihung des Denkmals fand am 21. Mai 1933, dem Vorabend von Wagners 120. Geburtstag, statt.

1942 konnte Richard Guhr gerade noch verhindern, dass das Denkmal zu Kriegszwecken auf Wunsch des damaligen Reichsministers eingeschmolzen wird.

Liebethaler Grund-Lohmen-Wesenitzgrund

08.07.2016 - Wanderung

Bild Richard-Wagner-Denkmal

Wanderung mit Kultur

Diese gemütliche Rundtour am Rande des Elbsandsteingebirges führt uns zum Richard-Wagner-Denkmal im Liebethaler Grund. Wir starten ziemlich genau an der Hälfte der Straße zwischen Liebethal und Porschendorf. An einer Kreuzung bieten sich reichlich Parkplätze an. ÖVNV-Nutzer könnten u. a. in Lohmen die Runde beginnen.

Zuerst laufen wir noch reichlich 500 Meter an der Straße in Richtung Liebethal. Laut Karte müsste es auch parallel im Wald einen Weg geben, aber das fiel uns zu spät auf. Nun biegen wir auf den schnurgeraden Feldweg nach links ab. Im Ort überqueren wir die Straße und laufen nach rechts den gepflasterten Weg in den Wesenitzgrund hinab, der zwischen Lochmühle und Grundmühle bei Hinterjessen auch Liebethaler Grund genannt wird. Nach der verfallenden Lochmühle kommen wir bald zum Richard-Wagner-Denkmal.

Nach dem Kulturabstecher wandern wir wieder an der Lochmühle vorbei und bleiben im Tal der Wesenitz. Nach dem Seitenwechsel geht’s weiterhin flussaufwärts zur Daubemühle.

Basteiaussicht gesperrt

20.06.2016 - Aktuell

Bild Basteiaussicht

‚Pünktlich’ zum 116. Deutschen Wandertag in der Sächsischen Schweiz wurde die berühmte Basteiaussicht gesperrt. Das dürfte so manchen weit angereisten oder lieber spazierenden Touristen enttäuschen. Laut dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement müssen die vorderen zehn Meter der beliebten Aussicht vorübergehend gesperrt werden. Die bereits seit einem Jahr laufenden Untersuchungen machen unerwartet zusätzliche Maßnahmen zur Felssicherung erforderlich.

Die Nationalparkverwaltung und der Tourismusverband verweisen auf alternative Highlights wie die Basteibrücke, die Felsenburg Neurathen sowie die Aussichten am Tiedgestein und Kanapee. Wer es ohnehin nicht so touristisch mag, sollte eine Wanderung zur Kleinen Bastei in Betracht ziehen.

Update: vorübergehend wurde inzwischen auf Mitte 2017 verlängert.

Teufelsgrund-Uttewalder Grund-Kehllochweg

14.06.2016 - Wanderung

Bild Teufelsschlüchte/ Teufelsgrund/ Teufelskammer

Kühle Gründe an heißen Tagen

Wir parken an der Straße K8711 zwischen Dorf Wehlen und Lohmen, gegenüber einem kleinen hügligen Wäldchen, dem Wehlener Kohlberg. Der ÖPNV fährt hier nicht, aber die Tour könnte auch von Stadt Wehlen starten.

Zuerst laufen wir noch etwa 200 Meter an der Straße gen Süden, bevor wir dann links in die Buschholzstraße biegen. Nach einem Kilometer auf dem gepflasterten Feldweg zweigen wir mit dem Wegweiser Teufelsschlüchte-Uttewalder Grund links ab. Wenig später entscheiden wir uns für die Richtung des Wegweisers Rundgang Teufelsschlüchte. Wir steigen hinab, passieren einige Engstellen und nehmen einen kurzen Umweg durch die Heringshöhle (Taschenlampe empfehlenswert). Im Teufelsgrund angekommen, machen wir einen kurzen Abstecher eine enge wildromantische Schlucht in Richtung des Wegweisers Rundgang Teufelskammer.

Danach gelangen wir in den breiten Wehlener Grund und folgen dem roten Punkt in Richtung Gasthaus Waldidylle bzw. Uttewalder Grund.

Schwarzbachtal-Sebnitztal-Unger

28.04.2016 - Wanderung

Bild Sebnitztal, Sebnitz

Tal und Berg

Diese längere, aber technisch einfache, Rundwanderung startet in Lohsdorf – am nördlichen Rand der Sächsischen Schweiz. ÖPNV-Nutzer können mit der Buslinie Buslinie 237 (Mo-Fr. auch Buslinie 236) aus Pirna oder Sebnitz anreisen oder die Tour auch mit der Nationalparkbahn U 28 von z. B. von Ulbersdorf oder Amtshainersdorf starten.

Autofahrer stellen ihr Auto am alten Bahnhof auf dem Parkplatz gegenüber der Gaststätte oder 500 Meter weiter Richtung Ulbersdorf rechts auf dem kleinen Wanderparkplatz ins Schwarzbachtal ab. Zwischen Bahnhof und Gaststätte starten wir mit der gelben Strichmarkierung in Richtung Schwarzbachtal. Anfangs auf einem Forstweg wandern wir gemütlich mit der Flussrichtung des Schwarzbaches.

Unger

28.04.2016 - Wanderziel

Bild Unger

Der Unger ist ein 537,2 Meter hoher Berg nördlich der Sächsischen Schweiz zwischen Neustadt in Sachsen und Sebnitz. Er besteht aus Granodiorit, einem mit Granit verwandten magmatischen Gesteins. Mit der touristischen Erschließung des Elbsandsteingebirges wurde er ein gut besuchter Aussichtspunkt, der schon von Götzinger erwähnt wurde. Die touristische Anziehungskraft ist allerdings zurzeit sehr beschränkt, da die Gaststätte geschlossen ist.

Auch der heutige steinerne Prinz-Georg-Turm ist wegen Baufälligkeit seit 2007 geschlossen. Er wurde 1885 mit damals 18 m Höhe errichtet und im Jahr 1973 bei einer Renovierung auf 33 Meter aufgestockt. Gute Aussichten gibt es noch südöstlich vom Berg von den freien Wiesen.

Trekkinghütten wieder offen

22.04.2016 - Aktuell

Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat wieder seine zwei Trekkinghütten für die Übernachtung von Wanderern und Radfahrern geöffnet. Sie sind dieses Jahr bis zum 15. Oktober nutzbar und befinden sich im links-elbigen Elbsandsteingebiet zwischen Rosenthal und Kleingießhübel. Bezahlt wird mit Hüttentickets (Erwachsene 10 €, ab 15 J. 5 €), die vorher zu erwerben sind. Diese sind jetzt sogar 2 Jahre gültig. Ein echtes Schnäppchen ist das aber nicht, da es weder Strom, Wasser und Matratzen gibt. Da übernachtet es sich z. B. in der Bielatal-Hütte, einer Hütte des Sächsischen Bergsteigerbundes, zu ähnlichen Preisen deutlich komfortabler.

Wachberg-Weifberg-Hinterhermsdorf

14.04.2016 - Wanderung

Bild Weifberg

Wach- und Weifberg

Diese Rundwanderung an der Grenze zwischen Lausitzer Granit und Elbsandsteingebirge startet am Parkplatz Saupsdorfer Räumicht. ÖPNV-Nutzer gelangen mit der Buslinie 241 von Bad Schandau nach Hinterhermsdorf hier her.

Vom Parkplatz gehen wir noch wenige Meter die Straße mit bergan, bevor wir links das Zufahrtssträßchen leicht bergab nehmen. Knapp 200 Meter weiter entscheiden wir uns für den Abzweig nach links zum Bauernstübel. Nach weiteren 400 Metern lassen wir den Asphalt hinter uns und biegen hinter einem Garagen-ähnlichen Gebäude aber noch vor dem verwachsenen Hohlweg scharf links ab (Wegweiser Saupsdorf 30 min). Wir folgen deutlich ansteigend den Fahrspuren des Traktors am Wiesenrand. Auf der Höhe wird der Weg zu einem unverkennbaren Feldweg, dem wir bis zur Straße in Saupsdorf folgen. Diese leicht versetzt gequert laufen wir im Ort so, dass wir etwas oberhalb der Kirche herauskommen.