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Steine und Gipfel

Häufig gesehen
Rauenstein
Hoher Schneeberg
Lilienstein
Carolafelsen
Papststein

In die Rubrik Steine und Gipfel haben wir alle die kleinen und großen Sandsteinfelsen und -massive eingeordnet, die erwandert werden können. Dazu zählen die wichtigsten frei stehenden Felsen, die für Wanderer über Stiegen oder Wanderwege zugänglich sind, sowie alle Tafelberge. Kletterfelsen sind nicht mit erwähnt.

Sowohl Tafelberge als auch einzelne Felsen tragen oft die Bezeichnung ‚Stein’. Deshalb haben wir zur Erleichterung der Gipfelsuche auf eine separate Auflistung der Tafelberge verzichtet, diese aber in der rechten oberen Fensterecke gekennzeichnet.

Die heutigen Tafelberge sind die größeren, die frei stehenden Felsen, Pfeiler und Türme die kleineren Reste einer dicken Sandsteinplatte aus der Kreidezeit. Vor allem die Elbe und ihre Nebenflüsse gruben sich tief in den Sandstein und formten in Jahrmillionen das Gebirge. Typisch für den Elbsandstein sind die rechtwinklig zueinander verlaufenden Klüfte. Von den senkrecht zum Haupttal liegenden Nebentälern, den regelmäßig vor- und zurückspringenden Wandflächen bis zu den kleinsten Verwitterungsformen, den Strukturierungen der Wände, wirkt sich diese Klüftung aus und veranlasste zur Bezeichnung Quadersandstein. Eine weitere typische Verwitterungsform sind der Wabensandstein und die ‚Sanduhren’.

Die höchste natürliche Erhebung der Sächsischen Schweiz ist der Große Zschirnstein, die des gesamten Elbsandsteingebirges der Hohe Schneeberg in Tschechien. Beides sind markante Tafelberge mit der im linkselbischen Gebiet typischen leichten Schrägstellung der Sandsteinplatte durch die Heraushebung des Erzgebirges. Wer allerdings den hölzernen Aussichtsturm auf dem Großen Zschirnstein besteigt, hat den tatsächlich höchsten Punkt der Sächsischen Schweiz erreicht.