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Aktuelles auf Wanderpfade.de

Malerweg oder Forststeig?

24.05.2018 - Aktuell

Bild Felsenburg Neurathen, Basteibrücke, Lilienstein

Der Malerweg ist der touristische Mehrtages-Wanderweg durch die Sächsische Schweiz. Er verläuft in 8 Etappen auf 112 km durch einen Großteil des sächsischen Elbsandsteingebirges, wobei der rechtselbische, touristisch bekanntere, Anteil dominiert. Einige Highlights und Zwischenziele sind: Uttewalder Grund, Bastei, Schrammsteine, Affensteine, Großer Winterberg, Papststein, Gohrisch, Festung Königstein. Der Malerweg erhielt seinen Namen aufgrund der historischen Route, auf der seit der Erschießung der Sächsischen Schweiz ab der Hälfte des 18. Jahrhunderts viele Maler, wie Adrian Zingg, Anton Graff, Caspar David Friedrich, Johan Christian Dahl, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter, romantische Ansichten von Felsformationen anfertigten. Er wurde im Jahr 2006 vom damaligen Ministerpräsidenten Sachsens, Prof. Georg Milbradt, ‚eröffnet’. Über 70 Gastgeber mit Zertifikat sind auf Einmalübernachter eingestellt.

Ganz anders dagegen der Forststeig.

Bärensteine-Eulensteine-Rauenstein

24.04.2018 - Wanderung

Bild Eulensteine, Rauenstein

Riegelhofstiege und 3 Gipfel

Diese Rundtour verlangt nach etwas Klettergeschick bei einer einfachen Kraxelei in der Riegelhofstiege, Kondition für reichlich 600 Höhenmeter und Pfadfindersinn beim Rückweg. Von Struppen über Naundorf mit dem Auto anreisend, biegen wir nach dem Robert-Sterl-Haus an der Spitzkehre rechts zum Parkplatz in etwa 200 Metern ab. ÖPV-Fahrer können mit der S-Bahn S1 bis Haltestelle Stadt Wehlen (Sachs) fahren.

Wir wandern den Weg geradeaus weiter, es geht an einem Feld vorbei. Wegemarkierungen gibt es hier leider nicht. Nach dem Feldende sind es noch etwa 150 Meter, bis wir vom Hauptweg rechts abzweigend aufsteigen. Wir folgen intuitiv dem schmaleren Weg im Tiefen Grund. Nach der Rechtskurve, etwa 600 Meter nach der Abzweigung, gelangen wir auf einen breiten Schotterweg (Hermann-Schneider-Weg). Jetzt nach rechts geht es 500 Meter bis zu der einreihigen Buchenallee. Hier halten wir links blickend Ausschau nach einem Pfad in einen größeren Felseinschnitt, dem Riegelhof.

Märzenbecher 2018?

30.03.2018 - Aktuell

Bild Märzenbecher, Märzenbecherwiesen im Polenztal

Kann noch dauern… Die späten Wintereinbrüche dieses Jahres und der kraftlose Frühlingsanfang verzögern die volle Blüte der Märzenbecher im Polenztal erheblich, im Vergleich zum Vorjahr um mindestens einen Monat. Das toppt noch den schon späten Frühlingsanfang von 2006.

Laut Märzenbechertagebuch der Touristinformation Stolpen sind aber schon vereinzelt Märzenbecher zu sehen. Wer sich zu Ostern aufmacht muss auf passendes Schuhwerk achten, denn die letzten Wochen waren sehr feucht.

Update 7. April: Morgen am 8. April findet ab 13 Uhr das Märzenbecherwiesenfest im Polenztal an der Bockmühle statt. Die warmen Tage lassen passend dazu nun endlich die Märzenbecher sprießen.

Update 18. April: Und schon wieder vorbei … Jetzt blühen die Buschwindröschen.

Für diesen Frühlingsklassiker empfehlen wir wieder eine der folgenden Streckenwanderungen:

Polenztal-Märzenbecherwiesen-Ziegenrücken-Rathen - 17 km 4,5 h
Polenztal-Märzenbecherwiesen-Porschdorf - 19 km 5 h
Polenztal-Märzenbecherwiesen-Hockstein-Rathen - 17 km 5 h.

Schwarzbachtal-Hankehübel-Weizdorfer Höhe

20.03.2018 - Wanderung

Bild Alte Böhmische Glasstraße (Lohsdorfer Weg)

Langlauftour am Rand des Elbsandsteingebirges

Natürlich zu Fuß! Wir parken in Hohnstein am Ortsausgang in Richtung Bad Schandau beim Sportplatz (nach dem Freibad links). ÖPV-Anreisende haben je nach Wohnort mehrere Buslinien zur Auswahl: 235, 236, 237, 264. Ausstieg am besten an der Haltestelle Hohnstein Abzweig Bad Schandau.

Wir laufen in die zum Parken eingebogene Straße zwischen Sportplatz und Kleingartensparte einfach weiter. Nach der Überquerung der schmalen Querstraße kommen wir an einem Pferdehof vorbei. Leicht nach rechts überqueren wir eine Fahrstraße und wandern nun auf einem asphaltierten Weg ohne Verkehr übers freie Feld (Lohsdorfer Weg).

Spitzer Stein-Katzstein-Rotstein

04.03.2018 - Wanderung

Bild Katzfels

In die Picknick-Hütten-Region

Wir starten vom Parkplatz im Tal des Cunnersdorfer Baches (S169) an einer Picknick-Hütte kurz vor der Hüttenhofmühle. Von Königstein kommend befindet sich der Parkplatz kurz nach der Picknick-Hütte auf der rechten Straßenseite hinter Steinblöcken. ÖPV-Nutzer könnten in mit der Buslinie 244 nach Cunnersdorf fahren, müssten aber deutlich umplanen.

An der Picknick-Hütte starten wir mit dem Wegweiser in Richtung Katzstein/ Spitzstein (gelber Strich). Auf dem Hüttenhofweg steigen wir mit unterschiedlichen Anstiegswinkeln immer weiter an. Unseres erstes Ziel in der Spitze Stein (oder Spitzstein), den wir bereits nach einer halben Stunde erreichen. Zwischendurch fehlt für Zweifler einmal ein nach links zeigender Wegweiser.

Nach den Eisenleitern stehen wir auf 410 Meter Höhe über dem Meeresspiegel (ca. 300 Meter über Elbe) und verschnaufen mit Blicken auf ein breites Panorama.

Elbe Skywalk geplant

05.01.2018 - Aktuell

Der Tourismus-GAU des letzten Jahres war die endgültige Sperrung der vorderen Meter der weltbekannten Basteiaussicht. Die Felsinnereien bestehen im Wesentlichen nur noch aus durchnässtem losen Sand – eine Stabilisierung ist nicht möglich, ein Abbruch wie beim benachbarten Warttum jederzeit möglich. Die Sperrung hat sicher einige der etwa eine Million Basteibesucher im Jahr enttäuscht. Damit das nicht so bleibt, oder gar die Touristen wegbleiben, wird jetzt ein über der lockeren Felsnase schwebender Aussichtssteg geplant. Als erstes dachte ich an einen Aprilscherz, aber die Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen ist vom 13.11.2017. In einer ersten Phase beginnen Sicherungsmaßnahmen gegen Steinschlag. Der schwebende Aussichtssteg wird allerdings nicht vor 2020 fertig, es wird gerade erst das Genehmigungsverfahren angeschoben. Es wundert schon, dass der Neubau eines solchen naturfremden Konstrukts in der Kernzone eines Nationalparks überhaupt möglich ist …

Die Geister, die ich rief erzeugen leider auch Erosion.

Lichtenhain-Tanzplan-Wachberg

22.12.2017 - Wanderung

Bild Tanzplan

Tschechisch-Deutsches Berg-Duo

Diese längere Rundtour setzt auf Kondition. Bei etwa 900 Höhenmetern jeweils an Auf- und Abstiegen sind auch noch 25 Streckenkilometer zu bewältigen. Als Autofahrer starten wir z. B. etwa 500 Meter nach Lichtenhain in Richtung Sebnitz. Hier zweigt rechts eine Schotterstraße ab, wo wir gleich Parkmöglichkeiten finden. ÖVP-Nutzer gelangen mit der Buslinie 260 gut nach Lichtenhain. Hier gäbe es auch noch Startpunkte.

Egal von wo wir starten, wie halten uns anfangs an den Wegweiser mit dem roten Strich in Richtung Nordosten (Sebnitz). Die Orientierung bleibt einfach und übersichtlich. Wir folgen immer den Wegweisern mit „Alte Hohe Straße“ in Richtung Waldhaus. Später münden wir auf eine Straße, die wir nach etwa 100 Metern bei einer Picknick-Area linker Hand wieder verlassen. Nun wandern wir auf einem Feldweg mit freien Blicken weiter. Nach einer reichlichen Stunde seit dem Startpunkt überqueren wir beim Waldhaus (Gaststätte) wieder eine Straße.

Neues Heft der Sächsischen Schweiz Initiative

17.12.2017 - Aktuell

Bild SSI-Heft 34 / 2017

Ende November erschien das diesjährige SSI-Heft (Nr. 34) der Sächsischen Schweiz Initiative, einer Interessensgruppe des Sächsischen Bergsteigerbundes (SBB). Wie immer werden die Themen des Jahres, Naturkundliches, Historisches und Bergsportliches der Nationalparkregion Sächsische Schweiz tiefgründig behandelt.

Eine Auswahl aus dem Inhalt:

  • Aktuelles: Borkenkäfer im Nationalpark, weniger Tiefflüge, zwei Waldbrände, Gaststätte Großer Winterberg, Problem Häntzschelstiege, Wegeschäden durch Forstarbeiten
  • Tier- und Pflanzenwelt: Waldkauz – Vogel des Jahres, Ansiedlung des Haselhuhns im Nationalpark Böhmische Schweiz
  • Historisches: Kunstsammlung wiederentdeckt, Alltagskost in den vergangenen Jahrhunderten
  • Bergsteigen: Die Biwakwand im Bobritzschtal – Ein Felsbiotop von europäischer Bedeutung? Markierung der Gipfelzustiege
  • Neuer Weitwanderweg „Forststeig Elbsandstein“
  • Porträts: Naturschützer Dietrich Graf, Dr. Oscar Schuster u. a.

Panoramahöhe

17.11.2017 - Wanderziel

Bild Bismarck-Turm

Der Bismarckturm bietet einen herrlichen Panoramablick über die Sächsische Schweiz. Die Besteigung ist täglich ab 10 Uhr möglich (an der Gaststätte klingeln). Die Bergbaude bietet gutbürgerliche Küche an Wochenenden und Feiertagen von 11-17 Uhr.

Info-Tafel vor Ort:

Die 439 m hohe Panoramahöhe bot vor 100 Jahren, als sie völlig kahl war, einen weiten Rundblick. Um die Jahrhundertwende baute man zunächst einen Brunnen. Dieser war der Anfang zu der Ausflugsgaststätte „Panoramahöhe“. Bekannt wurde die Panoramahöhe erst, als der Geheime Kommerzienrat Carl Eschebach, Eigentümer des Schlosses Friedrichsthal im Jahre 1900 den 26 m hohen Aussichtsturm aus Granit erreichten ließ. Das Bauwerk erhielt bei der Einweihung am 9. Sept. 1900 den Namen des Kanzlers Bismarck. 1908 wurde der Turm Eigentum von Graf Rex und 1934 ging er in den Besitz der Stadt Berggießhübel über.

Wanderführer des Michael Müller Verlags