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Aktuelles auf Wanderpfade.de

Elbe Skywalk geplant

05.01.2018 - Aktuell

Der Tourismus-GAU des letzten Jahres war die endgültige Sperrung der vorderen Meter der weltbekannten Basteiaussicht. Die Felsinnereien bestehen im Wesentlichen nur noch aus durchnässtem losen Sand – eine Stabilisierung ist nicht möglich, ein Abbruch wie beim benachbarten Warttum jederzeit möglich. Die Sperrung hat sicher einige der etwa eine Million Basteibesucher im Jahr enttäuscht. Damit das nicht so bleibt, oder gar die Touristen wegbleiben, wird jetzt ein über der lockeren Felsnase schwebender Aussichtssteg geplant. Als erstes dachte ich an einen Aprilscherz, aber die Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen ist vom 13.11.2017. In einer ersten Phase beginnen Sicherungsmaßnahmen gegen Steinschlag. Der schwebende Aussichtssteg wird allerdings nicht vor 2020 fertig, es wird gerade erst das Genehmigungsverfahren angeschoben.

Lichtenhain-Tanzplan-Wachberg

22.12.2017 - Wanderung

Bild Tanzplan

Tschechisch-Deutsches Berg-Duo

Diese längere Rundtour setzt auf Kondition. Bei etwa 900 Höhenmetern jeweils an Auf- und Abstiegen sind auch noch 25 Streckenkilometer zu bewältigen. Als Autofahrer starten wir z. B. etwa 500 Meter nach Lichtenhain in Richtung Sebnitz. Hier zweigt rechts eine Schotterstraße ab, wo wir gleich Parkmöglichkeiten finden. ÖVP-Nutzer gelangen mit der Buslinie 260 gut nach Lichtenhain. Hier gäbe es auch noch Startpunkte.

Egal von wo wir starten, wie halten uns anfangs an den Wegweiser mit dem roten Strich in Richtung Nordosten (Sebnitz). Die Orientierung bleibt einfach und übersichtlich. Wir folgen immer den Wegweisern mit „Alte Hohe Straße“ in Richtung Waldhaus. Später münden wir auf eine Straße, die wir nach etwa 100 Metern bei einer Picknick-Area linker Hand wieder verlassen. Nun wandern wir auf einem Feldweg mit freien Blicken weiter. Nach einer reichlichen Stunde seit dem Startpunkt überqueren wir beim Waldhaus (Gaststätte) wieder eine Straße.

Neues Heft der Sächsischen Schweiz Initiative

17.12.2017 - Aktuell

Bild SSI-Heft 34 / 2017

Ende November erschien das diesjährige SSI-Heft (Nr. 34) der Sächsischen Schweiz Initiative, einer Interessensgruppe des Sächsischen Bergsteigerbundes (SBB). Wie immer werden die Themen des Jahres, Naturkundliches, Historisches und Bergsportliches der Nationalparkregion Sächsische Schweiz tiefgründig behandelt.

Eine Auswahl aus dem Inhalt:

  • Aktuelles: Borkenkäfer im Nationalpark, weniger Tiefflüge, zwei Waldbrände, Gaststätte Großer Winterberg, Problem Häntzschelstiege, Wegeschäden durch Forstarbeiten
  • Tier- und Pflanzenwelt: Waldkauz – Vogel des Jahres, Ansiedlung des Haselhuhns im Nationalpark Böhmische Schweiz
  • Historisches: Kunstsammlung wiederentdeckt, Alltagskost in den vergangenen Jahrhunderten
  • Bergsteigen: Die Biwakwand im Bobritzschtal – Ein Felsbiotop von europäischer Bedeutung? Markierung der Gipfelzustiege
  • Neuer Weitwanderweg „Forststeig Elbsandstein“
  • Porträts: Naturschützer Dietrich Graf, Dr. Oscar Schuster u. a.

Panoramahöhe

17.11.2017 - Wanderziel

Bild Bismarck-Turm

Der Bismarckturm bietet einen herrlichen Panoramablick über die Sächsische Schweiz. Die Besteigung ist täglich ab 10 Uhr möglich (an der Gaststätte klingeln). Die Bergbaude bietet gutbürgerliche Küche an Wochenenden und Feiertagen von 11-17 Uhr.

Info-Tafel vor Ort:

Die 439 m hohe Panoramahöhe bot vor 100 Jahren, als sie völlig kahl war, einen weiten Rundblick. Um die Jahrhundertwende baute man zunächst einen Brunnen. Dieser war der Anfang zu der Ausflugsgaststätte „Panoramahöhe“. Bekannt wurde die Panoramahöhe erst, als der Geheime Kommerzienrat Carl Eschebach, Eigentümer des Schlosses Friedrichsthal im Jahre 1900 den 26 m hohen Aussichtsturm aus Granit erreichten ließ. Das Bauwerk erhielt bei der Einweihung am 9. Sept. 1900 den Namen des Kanzlers Bismarck. 1908 wurde der Turm Eigentum von Graf Rex und 1934 ging er in den Besitz der Stadt Berggießhübel über.

Wanderwege hochgeklappt

06.11.2017 - Aktuell

Bild Buchenwald zwischen Arnstein und Ottendorf

Die übliche Wandersaison ist zu Ende. Die Blätter sind weitgehend von den Bäumen gefallen oder vom letzten Herbststurm Herwart abgefetzt worden. Nun wird es ruhiger in der Region Sächsische Schweiz, die Touristen bleiben aus und auch Einheimische kommen nur schwer von ihren Sofas in den geheizten Wohnstuben los. Das ist die Chance! Beliebte Ziele und Aussichten hat man dann auch mal ganz alleine für sich. Solange es nicht geschneit hat und dadurch vielleicht die An- und Abstiege vereist sind, ist das Wandern auch nicht viel anspruchsvoller als im Sommerhalbjahr, vielleicht etwas rutschiger bei Nässe und Laub. Nur die Pausen verlangen nach dickeren Sitzkissen und am besten nach Heißgetränken.Wer auf geheizte Gaststuben Wert legt, muss seine Touren danach planen, denn außerhalb der Saison haben nicht viele offen. Von den typischen Ausflugsgaststätten wären zu nennen:

  • Bergwirtschaft "Papststein" (Wochenenden)
  • Bergwirtschaft "Am Kuhstall" (Wochenenden ab Januar)
  • Brand-Baude (täglich)
  • Berggaststätte "Pfaffenstein" (Wochenenden)
  • Wachbergbaude Saupsdorf (täglich außer Donnerstag)

Dann gibt es noch einige Einkehrmöglichkeiten in den Orten und Tälern.

Teufelsgrund-Basteigebiet

26.10.2017 - Wanderung

Bild Bergpfad Schwarzbergrund-Griesgrund (Stille Gründe)

Stille Gründe und lauter Trubel

Wir starten unsere Rundtour vom einsamen Parkplatz zwischen Dorf Wehlen und Uttewalde nahe dem Wehlener Kohlberg. ÖPV-Nutzer reisen am besten mit der S-Bahn an und starten nach der Fährüberfahrt in Stadt Wehlen. Uttewalde könnte dann ‚ausfallen’. Ein Abstecher in die Teufelsschlüchte ist auch aus dem Uttewalder Grund möglich.

Vom Parkplatz laufen wir ca. 200 Meter in Richtung Süden (Elbe) und biegen nach links in die Buschholzstraße ab. Nach einem Kilometer auf dem gepflasterten Feldweg zweigen wir mit dem Wegweiser Teufelsschlüchte-Uttewalder Grund links ab. Wenig später entscheiden wir uns für die Richtung des Wegweisers Rundgang Teufelsschlüchte. Wir steigen hinab, passieren einige Engstellen und nehmen einen kurzen Umweg durch die Heringshöhle (Taschenlampe empfehlenswert). Im Teufelsgrund angekommen, machen wir einen kurzen Abstecher in die enge wildromantische Schlucht in Richtung des Wegweisers Rundgang Teufelskammer.

Ruine Pfaffenstein

12.10.2017 - Wanderziel

Bild Ruine Pfaffenstein

Auf dem Plateau des Pfaffensteins zwischen dem bequemen Aufstieg und dem Klammweg befinden sich versteckt gut erhaltene Gebäudereste. Es soll ein im Jahr 1924 gebautes Vereinshaus eines 1945 verbotenen Bergschützenbundes gewesen sein. Belastbare Literaturquellen waren bisher nicht zu finden, auch Wikipedia erwähnt die Ruine nicht.

Man gelangt auf einem kurzen, unscheinbaren Pfad dahin.

Zehistaer Wände-Jagdstein-Panoramahöhe

08.06.2017 - Wanderung

Bild Zehistaer Wände

Mal was anderes

Die Rundtour führt uns ins Erzgebirgsvorland, wo man intuitiv keinen Elbsandstein vermuten würde. Aber es gibt ihn doch, wenn auch nicht so prominent und aussichtsreich, aber dafür abseits aller Touristenströme.

Wir starten kurz vor Berggießhübel an der Straße S173 von Norden kommend (Pirna bzw. Autobahn) rechts vor dem Waldrand. Noch vor der Picknickhütte ist Platz für einige Autos. Die Anfahrt mit dem ÖVP gelingt gut mit der Buslinie 219 von Pirna bis Haltestelle Berggießhübel Ladenberg.

Wir wandern wenige Meter an der Picknickhütte vorbei und biegen nach einer Laterne mit einem grünen Punkt nach rechts auf den Waldpfad ein. Hier beginnen gleich die Zehistaer Wände, einer Sandsteinabbruchkante mit schönen Felsklüften. Der abwechslungsreiche und trotz magerer Aussichten interessante Pfad schlängelt sich nun oberhalb der Felsen entlang. Die Erkundung von unten wäre sicher auch spannend, haben wir aber heute nicht im Plan.