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Aktuelles auf Wanderpfade.de

Affensteine-Schrammsteine

28.06.2018 - Wanderung

Bild Zwillingsstiege, Großes Bauerloch

Langer Anmarsch zu den Stiegen

Um nicht gleich zum Höhepunkt zu kommen, begeben wir uns heute auf einen langen Anmarsch zu den Stiegenklassikern der Sächsischen Schweiz. Schneller zum Ziel kommt man vom Beuthenfall aus.

Wir starten vom Parkplatz Zahnsgrund/Schießgrund kurz hinter der Schrammsteinbaude rechts. Bis zur Schrammsteinbaude fahren auch Busse der Linie 252. Direkt vom Parkplatz steigen wir in den Schießgrund hinein. Später biegt der Weg leicht links ab und steigt weiter auf wurzligem Waldboden an. Wenn wir links den Falkenstein erkennen, nehmen wir rechts die Holztreppen auf die nächste Sandsteinstufe hinauf.

An der zweiten größeren Kreuzung mit Wegweisern biegen wir nach links auf den Höhenweg unterhalb der Schrammsteinkette in Richtung Mittelwinkel/ Nasser Grund. Auf diesem geht es ein Stündchen mit dem grünen Punkt, einigen Abbiegungen und etwas Auf und Ab knapp 4 Kilometer bis zum Abzweig zur Zwillingsstiege.

Malerweg oder Forststeig?

24.05.2018 - Aktuell

Bild Felsenburg Neurathen, Basteibrücke, Lilienstein

Der Malerweg ist der touristische Mehrtages-Wanderweg durch die Sächsische Schweiz. Er verläuft in 8 Etappen auf 112 km durch einen Großteil des sächsischen Elbsandsteingebirges, wobei der rechtselbische, touristisch bekanntere, Anteil dominiert. Einige Highlights und Zwischenziele sind: Uttewalder Grund, Bastei, Schrammsteine, Affensteine, Großer Winterberg, Papststein, Gohrisch, Festung Königstein. Der Malerweg erhielt seinen Namen aufgrund der historischen Route, auf der seit der Erschießung der Sächsischen Schweiz ab der Hälfte des 18. Jahrhunderts viele Maler, wie Adrian Zingg, Anton Graff, Caspar David Friedrich, Johan Christian Dahl, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter, romantische Ansichten von Felsformationen anfertigten. Er wurde im Jahr 2006 vom damaligen Ministerpräsidenten Sachsens, Prof. Georg Milbradt, ‚eröffnet’. Über 70 Gastgeber mit Zertifikat sind auf Einmalübernachter eingestellt.

Ganz anders dagegen der Forststeig.

Bärensteine-Eulensteine-Rauenstein

24.04.2018 - Wanderung

Bild Eulensteine, Rauenstein

Riegelhofstiege und 3 Gipfel

Diese Rundtour verlangt nach etwas Klettergeschick bei einer einfachen Kraxelei in der Riegelhofstiege, Kondition für reichlich 600 Höhenmeter und Pfadfindersinn beim Rückweg. Von Struppen über Naundorf mit dem Auto anreisend, biegen wir nach dem Robert-Sterl-Haus an der Spitzkehre rechts zum Parkplatz in etwa 200 Metern ab. ÖPV-Fahrer können mit der S-Bahn S1 bis Haltestelle Stadt Wehlen (Sachs) fahren.

Wir wandern den Weg geradeaus weiter, es geht an einem Feld vorbei. Wegemarkierungen gibt es hier leider nicht. Nach dem Feldende sind es noch etwa 150 Meter, bis wir vom Hauptweg rechts abzweigend aufsteigen. Wir folgen intuitiv dem schmaleren Weg im Tiefen Grund. Nach der Rechtskurve, etwa 600 Meter nach der Abzweigung, gelangen wir auf einen breiten Schotterweg (Hermann-Schneider-Weg). Jetzt nach rechts geht es 500 Meter bis zu der einreihigen Buchenallee. Hier halten wir links blickend Ausschau nach einem Pfad in einen größeren Felseinschnitt, dem Riegelhof.

Märzenbecher 2018?

30.03.2018 - Aktuell

Bild Märzenbecher, Märzenbecherwiesen im Polenztal

Kann noch dauern… Die späten Wintereinbrüche dieses Jahres und der kraftlose Frühlingsanfang verzögern die volle Blüte der Märzenbecher im Polenztal erheblich, im Vergleich zum Vorjahr um mindestens einen Monat. Das toppt noch den schon späten Frühlingsanfang von 2006.

Laut Märzenbechertagebuch der Touristinformation Stolpen sind aber schon vereinzelt Märzenbecher zu sehen. Wer sich zu Ostern aufmacht muss auf passendes Schuhwerk achten, denn die letzten Wochen waren sehr feucht.

Update 7. April: Morgen am 8. April findet ab 13 Uhr das Märzenbecherwiesenfest im Polenztal an der Bockmühle statt. Die warmen Tage lassen passend dazu nun endlich die Märzenbecher sprießen.

Update 18. April: Und schon wieder vorbei … Jetzt blühen die Buschwindröschen.

Für diesen Frühlingsklassiker empfehlen wir wieder eine der folgenden Streckenwanderungen:

Polenztal-Märzenbecherwiesen-Ziegenrücken-Rathen - 17 km 4,5 h
Polenztal-Märzenbecherwiesen-Porschdorf - 19 km 5 h
Polenztal-Märzenbecherwiesen-Hockstein-Rathen - 17 km 5 h.

Schwarzbachtal-Hankehübel-Weizdorfer Höhe

20.03.2018 - Wanderung

Bild Alte Böhmische Glasstraße (Lohsdorfer Weg)

Langlauftour am Rand des Elbsandsteingebirges

Natürlich zu Fuß! Wir parken in Hohnstein am Ortsausgang in Richtung Bad Schandau beim Sportplatz (nach dem Freibad links). ÖPV-Anreisende haben je nach Wohnort mehrere Buslinien zur Auswahl: 235, 236, 237, 264. Ausstieg am besten an der Haltestelle Hohnstein Abzweig Bad Schandau.

Wir laufen in die zum Parken eingebogene Straße zwischen Sportplatz und Kleingartensparte einfach weiter. Nach der Überquerung der schmalen Querstraße kommen wir an einem Pferdehof vorbei. Leicht nach rechts überqueren wir eine Fahrstraße und wandern nun auf einem asphaltierten Weg ohne Verkehr übers freie Feld (Lohsdorfer Weg).

Spitzer Stein-Katzstein-Rotstein

04.03.2018 - Wanderung

Bild Katzfels

In die Picknick-Hütten-Region

Wir starten vom Parkplatz im Tal des Cunnersdorfer Baches (S169) an einer Picknick-Hütte kurz vor der Hüttenhofmühle. Von Königstein kommend befindet sich der Parkplatz kurz nach der Picknick-Hütte auf der rechten Straßenseite hinter Steinblöcken. ÖPV-Nutzer könnten in mit der Buslinie 244 nach Cunnersdorf fahren, müssten aber deutlich umplanen.

An der Picknick-Hütte starten wir mit dem Wegweiser in Richtung Katzstein/ Spitzstein (gelber Strich). Auf dem Hüttenhofweg steigen wir mit unterschiedlichen Anstiegswinkeln immer weiter an. Unseres erstes Ziel in der Spitze Stein (oder Spitzstein), den wir bereits nach einer halben Stunde erreichen. Zwischendurch fehlt für Zweifler einmal ein nach links zeigender Wegweiser.

Nach den Eisenleitern stehen wir auf 410 Meter Höhe über dem Meeresspiegel (ca. 300 Meter über Elbe) und verschnaufen mit Blicken auf ein breites Panorama.

Elbe Skywalk geplant

05.01.2018 - Aktuell

Der Tourismus-GAU des letzten Jahres war die endgültige Sperrung der vorderen Meter der weltbekannten Basteiaussicht. Die Felsinnereien bestehen im Wesentlichen nur noch aus durchnässtem losen Sand – eine Stabilisierung ist nicht möglich, ein Abbruch wie beim benachbarten Warttum jederzeit möglich. Die Sperrung hat sicher einige der etwa eine Million Basteibesucher im Jahr enttäuscht. Damit das nicht so bleibt, oder gar die Touristen wegbleiben, wird jetzt ein über der lockeren Felsnase schwebender Aussichtssteg geplant. Als erstes dachte ich an einen Aprilscherz, aber die Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen ist vom 13.11.2017. In einer ersten Phase beginnen Sicherungsmaßnahmen gegen Steinschlag. Der schwebende Aussichtssteg wird allerdings nicht vor 2020 fertig, es wird gerade erst das Genehmigungsverfahren angeschoben. Es wundert schon, dass der Neubau eines solchen naturfremden Konstrukts in der Kernzone eines Nationalparks überhaupt möglich ist …

Die Geister, die ich rief erzeugen leider auch Erosion.

Wanderführer des Michael Müller Verlags