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Wanderung: Bärensteine-Eulensteine-Rauenstein

Verlauf der Rundwanderung: Parkplatz Pötzscha am Saugel-Bach Tiefer Grund Großer Bärenstein Hermann-Schneider-Weg Riegelhofstiege Großer Bärenstein Kleiner Bärenstein Schneiderloch Eulensteine Weißig Rauenstein Rauensteinweg (Kammweg) Pudelstein Unscheinbarer Pfad zwischen Pudelstein und des Saugel-Baches Parkplatz Pötzscha am Saugel-Bach

Länge: 13 km, Zeit: 4,5 Std., Letzte Änderung: 24.04.2018

Riegelhofstiege und 3 Gipfel

Diese Rundtour verlangt nach etwas Klettergeschick bei einer einfachen Kraxelei in der Riegelhofstiege, Kondition für reichlich 600 Höhenmeter und Pfadfindersinn beim Rückweg. Von Struppen über Naundorf mit dem Auto anreisend, biegen wir nach dem Robert-Sterl-Haus an der Spitzkehre rechts zum Parkplatz in etwa 200 Metern ab. ÖPV-Fahrer können mit der S-Bahn S1 bis Haltestelle Stadt Wehlen (Sachs) fahren.

Wir wandern den Weg geradeaus weiter, es geht an einem Feld vorbei. Wegemarkierungen gibt es hier leider nicht. Nach dem Feldende sind es noch etwa 150 Meter, bis wir vom Hauptweg rechts abzweigend aufsteigen. Wir folgen intuitiv dem schmaleren Weg im Tiefen Grund. Nach der Rechtskurve, etwa 600 Meter nach der Abzweigung, gelangen wir auf einen breiten Schotterweg (Hermann-Schneider-Weg). Jetzt nach rechts geht es 500 Meter bis zu der einreihigen Buchenallee. Hier halten wir links blickend Ausschau nach einem Pfad in einen größeren Felseinschnitt, dem Riegelhof. Dann sollte linker Hand eine Rettungsbox zu sehen sein, welche selbst auf gröberen Karten meist eingezeichnet ist.

Im tiefen Felseinschnitt klettern wir zuerst in eine kleine Einsturzhöhle hinein und wieder heraus. Dann geht es mit einfacher Kletterei über einige Felsstufen hinauf bis auf den Gipfel des Großen Bärensteins. Oben blickt man auf den benachbarten Kleinen Bärenstein. Weitsichten sind durch die starke Bewaldung aber eingeschränkt. Deshalb ist der Gipfel touristisch nicht so interessant und weniger besucht.

Hinab geht es auf dem ‚Normalweg’. In der Senke kreuzen wir den Weg zwischen Rauenstein und Naundorf. Wir laufen geradeaus wieder etwas ansteigend am Feldrand entlang. Nach dem Wasserhäuschen halten wir uns links in den Wald hinein. Durch Felsen hindurch geht es ein paar Stufen bergab, wenig später nehmen wir links den stufigen Aufstieg auf den Kleinen Bärenstein. Oben gibt es viele Pausenplätzchen.

Nach dem 2. Gipfel geht es den Aufstieg wieder hinab. Unten am Sattel biegen wir nach links durch Schneiderloch hinab. An der Autostraße gehen wir mit nach links in Richtung Weißig/ Oberrathen. Auf der Straße müssen wir aber nicht laufen, auf der linken Seite gibt es einen Pfad im Wald. Nach 300 Metern queren wir die Straße und nehmen den Feldweg mit Lilienstein und Festung Königstein im Hintergrund.

Am Feldende stoßen wir auf den Malerweg (gelber Strich), der uns links haltend an den kleinen Eulensteinen vorbei bis nach Weißig bringt. Nach dem Örtchen führt uns der Malerweg direkt auf den Rauenstein zu und am Fuß rechts, links gehend dann auch über viele Stufen bis hoch. Der Abstecher nach rechts führt zur Gaststätte und einem Aussichtsbalkon.

Danach folgen wir dem aussichts- und abwechslungsreichen Gratweg mit einigem Auf und Ab in Richtung Westen. Wanderer ohne Pfadfindersinn bleiben lieber auf dem Hauptweg (gelber Strich) bis zur Straße durch Pötzscha und haben es dann nur noch wenige Meter nach links bis zur Zufahrtsstraße zum Parkplatz. Alle anderen achten nach dem gemächlich absteigenden wurzligen Weg auf den nach links abbiegenden Weg durch Felsen hinab. Wir münden gleich auf einem Höhenweg, den wir scharf rechts nehmen. Nach wenigen Metern kommen wir zu einer kleinen Wiese. Hier wird jetzt der Pfadfindersinn benötigt. Wir nehmen den unscheinbaren Pfad links vom Hauptweg. Manchmal liegt anfangs etwas im Weg, an einer Gabelung halten wir uns links, dann bald absteigend. Hier wäre mal ein Arbeitseinsatz nötig. Einige gemeißelte Steinstufen und steinerne Sitzmöbel lassen erahnen, dass dieser Weg bei der Erschließung der Sächsischen Schweiz touristisch bedeutsamer gewesen sein muss. Auf der Wanderkarte Die Bastei von Rolf Böhm ist er übrigens eingezeichnet.

Nach dem Abstieg gelangen wir auf einen breiten Forstweg, den wir nach rechts nehmen. Dieser verzweigt sich gleich wieder und wir nehmen den linken. Der führt dann zum Feldweg am Parkplatz.

Wanderführer des Michael Müller Verlags